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Es geht immer um Geld, Macht und Kontrolle

Dem aufmerksamen Blogger fällt auf, dass nun das Thema Steueroasen “breitgetreten” wird. Die Medien und die Politiker fordern schon wieder zusätzliche Überwachung und natürlich müssen die Daten herausgegeben werden, um die üblen Steuerhinterzieher zur Rechenschaft zu ziehen!

Die Geschichte: Ein Netzwerk von investigativen Journalisten, die vom International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen Medien die “Offshore-Affäre” publik gemacht! Beteiligt waren an der Auswertung unter anderem der “Guardian”, BBC, die “Washington Post”, “Le Monde”, die Schweizer “Sonntagszeitung” sowie in Deutschland die “SZ” und der NDR. Die SZ platzierte bereits in “eigener Sache Berichte, dass die Daten selbstverständlich nicht an die Behörden übergeben werden. Bereits an dieser Stelle sei vermerkt: wer das glaubt, ist schlichtweg dumm. Als ob  eine einzelne Zeitung und der Norddeutsche Rundfunk sich erlauben könnten, bei der Regierung nein zu sagen, aber man will halt suggerieren, es gäbe Pressefreiheit.

Bei der “Offshore-Leaks-Affäre” handelt es sich allerdings überwiegend um einen Generalverdacht, der alle Nutzer von Offshore-Gestaltungen in ein schiefes Licht rücken soll, was ein sehr gefährliches und fragwürdiges Spiel ist. Ein gutes Beispiel für die Fragwürdigkeit der Methode zeigt das von der „Süddeutschen Zeitung“ als prominentestes deutsches Beispiel aufgedeckte Firmengeflecht des Playboys und Industriellen-Erben Gunter Sachs.
Aufreißerisch wird das System Sachs angeprangert, aber was soll verbrochen worden sein? Gibt es ein Verbrechen? An keiner Stelle ist belegt, dass Straftaten vorliegen. Stattdessen wird eine Verschwörungstheorie ausgebreitet, in der die Komplizen benannt werden – für ein Verbrechen, das keiner kennt. In den Medien wird von einem gigantischen Netzwerk der Steuerhinterzieher gesprochen, es geht um Millionen von Datensätzen. Man feiert das frenetisch, ohne zu hinterfragen. In dem Wust der Unterlagen finden sich 120.000 Briefkastenfirmen, Offshorekonten, “dubiose Geldbewegungen” in 170 Ländern und Namen von mehr als 130.000 Personen. Insgesamt mehr als 2,5 Millionen Dokumente mit sehr detaillierten Informationen wurden dem International Consortiums of Investigative Journalists (ICIJ) zugespielt und diese in 15 Monaten Recherche ausgewertet. Nur die drängendsten Fragen stellte man sich offenbar nicht: Woher stammen die Daten? Niemand wäre in der Lage, derartige Aufzeichnungen mal eben nebenbei zu erledigen und sich kurz durch die Offshore-Banken zu “hacken”, dürfte auch nicht des Rätsels Lösung sein. Der Zeitpunkt, die Umstände und der Umfang lassen darauf schließen, es ist eine konzentrierte Aktion aus Geheimdienstkreisen. Drauftreten auf die “Bösen” und enteignen, was das Zeug hält und wenn man das arme Volk auf seiner Seite hat, dann fällt vieles einfacher.

Die Fakten sprechen ihre eigene Sprache:

Dies geschieht natürlich nur im Sinne der Bürger und zu deren Wohl, im Übrigen sind die Maßnahmen eh alternativlos.

Warum sich die doch “so freien” Medien nicht mit den gebrochenen Versprechen höchster Politiker auseinandersetzen, ist uns bekannt und wird sich nie ändern. Die Massen werden im Sinne der Enteignung, der Kontrolle und der Verblödung “bearbeitet” und manche Menschen glauben das, was in der Bild oder im Handelsblatt steht.

Abschließend sei ein kleiner Lichtblick erwähnt: Es sind Abweichler und Spinner, die sich den schnellen Wandel und die Auflösung alter Kontexte, ganz ohne Geld, Konzerne und politische Lobbyarbeit zunutze machen.

wohl bekomm´s

 

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schattenmann

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