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Zu Lasten des kleinen Mannes, Millionenboni der Banker, Enteignungen bei Gold

Das Trauerspiel geht in die nächste Phase.

Sozialsysteme auf der ganzen Welt werden zurecht gestutzt, wie die FAZ in einem Bericht über Großbritannien berichtet. Dort heißt es auch:

” Kann ein Minister von 7,57 Pfund (8,90 Euro) am Tag leben? „Wenn ich müsste, dann könnte ich das“, antwortete der britische Arbeitsminister Iain Duncan Smith diese Woche in einem Radiointerview. Jetzt wollen viele Briten, dass der Politiker von der Konservativen Partei seinen Worten Taten folgen lässt: Ein Internetaufruf fordert, der Minister, der bislang netto 225 Pfund am Tag verdient, solle sich ein Jahr lang selbst mit dem Minimalbudget begnügen. Binnen anderthalb Tagen haben den Aufruf rund 260.000 Bürger unterzeichnet.”

Es bleibt abzuwarten, ob der britische Arbeitsminister auf 225 GBP netto täglich verzichtet und seinem Volk die eigene Aussage beweist. Ich persönlich kenne die Antwort natürlich und habe in diesem Blog schon unzählige Male darauf verwiesen, dass Politiker immer bei anderen Austerität und Verzicht verlangen, nie bei sich selbst.

Neben den Briten verweigern nun auch die Holländer aktuelle Nachschüsse an die EU. In dem Bericht bei DWN heißt es:

“Die Billigung der zusätzlichen 11,2 Milliarden Euro würde dazu führen, dass die EU-Mitgliedsstaaten der EU Kommission zusätzliches Geld zur Verfügung stellen müssten. Zumal dies bereits der zweite Nachtragshaushalt ist. Die Niederländer lehnen dies ab. „Diesem zweiten Nachtragshaushalt kann ich nicht zustimmen“, teilte der Finanzminister des Landes Dijsselbloem dem Unterhaus in einem Brief mit. Falls Geld fehle, „sollte zunächst nach anderen Wegen gesucht werden, um woanders, innerhalb des Budgets, die Gelder zu finden“, zitiert RTL.nl den Dijsselbloem.”

Dabei sind die 11,2 Milliarden Euro ja nur ein kleiner Teil von den tatsächlichen 217 Milliarden Euro offenen Rechnungen:

“Seit Jahren häufen sich in der EU offene Rechnungen. Die Mitgliedsstaaten weigern sich seit Jahren, Kapital nachzuschießen. Der „Schuldenberg“ in Höhe von 217,3 Milliarden Euro stellt den Tatbestand der Überschuldung dar.”

Politikerclowns interessiert das nicht viel, Sie müssen selbst eh nichts zahlen und zur Zeit schämen sie sich noch nicht mal beim Lügen erwischt zu werden bzw. diese zu “beichten”:

Die legendäre Garantie der Spareinlagen durch Angela Merkel und Peer Steinbrück im Herbst 2008 geschah offenbar aus der begründeten Sorge, dass ein gigantischer Bank-Run ausbrechen konnte. In einem soeben veröffentlichten Interviewband erzählt der damalige Kanzleramtsminister Thomas de Maizière, wie die Regierung nach der Lehman-Pleite unter Druck geriet.

“De Maizière räumt dabei erstmals ein, dass die Regierung für das legendäre Statement, dass die Spareinlagen sicher seien, eher improvisiert hätte – aus Ratlosigkeit, wie man eine Panik sonst verhindern könnte. Was die Bürger nicht wussten, als Merkel und Steinbrück vor die Kamera traten: Hinter den Kulissen hatte bereits ein Bank-Run eingesetzt, die Bundesbank war offenbar sehr besorgt wegen der Lage. In erstaunlicher Offenheit schildert De Maizière, dass die Regierung im Grunde nicht genau wusste, was sie eigentlich garantierte. Denn wegen des einsetzenden Bank-Runs sei keine Zeit mehr gewesen, über die genauen Konsequenzen der Einlagen-Garantie nachzudenken.”

Ein interessanter Bericht über Familie und Freunde von Politikern bei http://german.china.org.cn/index.htm indem es u. a. heißt:

“Seit dem “Raub von Zypern” muss jedem ehrlichen und hart arbeitenden Menschen in Europa klar sein: Eure Politiker sind nicht da, um euch zu helfen! Sie werden im Zweifelsfalle nur sich selbst, ihre Familien und Freunde sowie die wirklich Reichen und Mächtigen beschützen – und zwar gnadenlos und auf Kosten des kleinen Mannes!

Am 12. und 13. März führte die zyprische Firma “A. Loutsios & Söhne”, deren Mitinhaber John Loutsios mit der Tochter des zyprischen Präsidenten verheiratet ist, eine interessante Transaktion durch: fünf Inhaberschuldverschreibungen im Wert von insgesamt 21 Millionen ließ sich die Firma von der zyprischen Laiki Bank ausstellen. Das Geld wurde kurz darauf nach London transferiert. Drei Tage nach dieser Transaktion begann der Zypern-Bailout und die Bankkonten wurden eingefroren.

“It’s a kind of Magic!”

Ja, wie konnte diese Firma denn bloß so genau wissen, was passieren würde? Beschäftigt sie etwa einen Hellseher? Ist da Magie im Spiel – oder hat das Unternehmen ganz einfach von seinen guten politischen Verbindungen Gebrauch gemacht?

Der zyprische Präsident Nicos Anastasiades forderte jedenfalls, dass die Transaktion postwendend überprüft werden müsse. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…”

Die Finanzelite macht ungeniert weiter und bei JP Morgan gibt es diverse Mitarbeiter, die deutlich mehr als der arme CEO Dimon verdienen. Die Herren geben sich gerne mal mehr als 10 MIO USD, ist doch nixxx oder?

Und nun die neueste Enteignung:  ABN Amro teilt seinen Kunden wie selbstverständlich mit, dass es keine Auszahlung in Edelmetallen geben wird.

“Die ABN AMRO gehört zu den größeren Fischen im Geld-Hai-Becken und ist dazu die größte Bank in den Niederlanden. Da kann so eine Maßnahme nicht gänzlich unbedeutend sein. Die perfekte Osterüberraschung für alle Edelmetall-Kunden sozusagen. Die Bank teilte ihren Edelmetallkunden in einem Schreiben wie selbstverständlich mit, dass die physische Auslieferung von Edelmetallen ab dem 1. April 2013 nicht mehr möglich sei.”

Dies soll dann nicht nur für Gold gelten, sondern auch für alle anderen Edelmetalle wie Silber und Platin.

Sie dachten Sie besitzen Gold? Aber dann schnell holen. Vertrauen Sie nicht mehr dem Finanzsystem!

Die Fakten sehen  immer düsterer aus, katastrophale Arbeitslosenzahlen innerhalb der EU. Die Menschen, die die Zeche zahlen sollen, haben keine Arbeit und keine Perspektive mehr und die Clowns und die Elite führt ihren Raubzug immer weiter und immer schneller fort. Bald gibt es kein entrinnen mehr!

 

wohl bekomm´s

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schattenmann